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Zusammenfassung

Autor De Wolf
 - 25.06.2024 20:41
Aber werfen wir mal einen Blick auf Gilda, das tragische Opfer. 

Sehen wir genau hin, dann ist ihr Charakter  - wie der ihres  Vaters - recht komplex.

Auch wenn sie lange als "jugendliche Naive" galt und entsprechend besetzt wurde.   :-\     
Autor De Wolf
 - 21.06.2024 20:08
Dabei dient Rigoletto seinem Herzog nicht nur, weil es seine Position im höfischen Machtgefüge stärkt. 

Er hütet ein Geheimnis. Er hat eine Tochter, Gilda, die langsam zur Frau wird.
Zu einer jungen, hübschen Frau, die - wie so viele andere junge Frauen zuvor - Gefahr läuft, ein Opfer des Herzogs zu werden.

Vor diesem Schicksal versucht Rigoletto sie (und sich) zu schützen. Eine schwierige, eine nahezu unmögliche Aufgabe.
Weil in so einer vergifteten Atmosphäre Geheimnisse dazu da sind - aufgedeckt zu werden.

Der besorgte Vater kann also machen, was er will -  das Drama nimmt unausweichlich seinen Lauf.
Ja - letzlich sind es seine Aktionen, die zur Katastrophe führen.

Das ist der Stoff aus dem Tragödien gemacht sind: Dass ein Mensch  gute Absichten hat - aber nur böses bewirkt...  :'(

 
Autor De Wolf
 - 28.05.2024 11:25
Wobei dem herzoglichen Hofnarren Rigoletto eine ganz besondere Rolle zukommt.

Bucklig wie er ist, wird er regelmäßig zur Zielscheibe spottlustiger Höflinge und ist ihnen in herzlicher Abneigung verbunden.

Dient seinem Herrn nicht nur als Spaßmacher, sondern als Ratgeber. Empfiehlt ihm beispielsweise, den rachsüchtigen Ehemann seiner neuesten Flamme in den Kerker zu werfen oder zumindest zu verbannen.

(Ein dramaturgischer  Kunstgriff der - nebenbei bemerkt - den Herzog ein Stück weit entlastet und verhindert, dass die kakanische Zensur das Stück ins Visier nimmt.)

   

 
Autor De Wolf
 - 25.05.2024 17:13
Erinnern wir uns: Der Herzog von Mantua ist ein Renaissancefürst par excellence.
Ein Machtmensch und ein Genießer und in seinem Element, wenn er beides miteinander verbinden kann.
Etwa wenn er adlige Damen verführt und ihre Männer vorführt und sie ihre Ohnmacht spüren läßt.

Das tut er nicht etwa heimlich. Er macht den Hof zur Bühne, wo alle ihre Rolle zu spielen haben.
Als Opfer, Zuschauer oder gar als - Komplizen.  :( 


Autor De Wolf
 - 25.05.2024 14:51
Nein?
Autor De Wolf
 - 26.04.2024 18:33
Aber vielleicht fühlt sich ja jemand berufen, einen Beitrag zu leisten?

Nur zu! :up:
Autor De Wolf
 - 26.04.2024 18:32
Kommen wir also zu Psychogramm dieses Herzogs, der  (bekanntermaßen) Franz I. von Frankreich als Vorbild hatte (einen Zeitgenossen und Konkurrenten Karls V und Heinrichs VIII im damaligen "Game of Thrones".

Oder genauer: Ein "Portrait" des Königs von Victor Hugo (Le Roi s'amuse) - genau. ;)
Autor De Wolf
 - 24.04.2024 20:42
Übrigens ließen sich viele großen Melo- und Psychodramen schon im ersten Akt lösen.
Manchmal sogar in der ersten Szene.
Doch dann wären Dichter, Librettisten, Komponisten etc. wohl arbeitslos und die Opernhäuser und Theater leer...   

:candelabra:
Autor De Wolf
 - 24.04.2024 20:36
Aber dann gäbe auch es keinen - Rigoletto...  ;)
Autor De Wolf
 - 24.04.2024 20:35
Das Thema wird in den etwa zwei bis drei Minuten, die für die Aufführung der Arie benötigt werden, mehrmals wiederholt, allerdings mit der wichtigen – und offensichtlichen – Auslassung des letzten Tons.
So entsteht eine dramatische Spannung.
Erst am Schluss - wenn der Sänger schweigt - wird er gespielt und die Spannung löst sich.

Die Musik zeigt selbst dem einfachen Bühnenarbeiter oder dem Besucher mit Stehbillet:
Mit dem Mann da oben im hellen Rampenlicht stimmt etwas nicht.  Der hat tiefe Abgründe, kann (und wird) seiner Umgebung (und gerade den Frauen) massive Probleme bereiten!

Die mit seinem Abgang wohl ihr Ende fänden.
Autor De Wolf
 - 23.04.2024 16:03
 :think:
Autor De Wolf
 - 23.04.2024 16:03
Was fällt Euch da auf...?
Autor De Wolf
 - 23.04.2024 16:02
Aber achtet einmal darauf, wie geschickt Verdi Noten und Orchester (ein-)setzt.
Wie die eingängige Melodie mehrfach eine ganz eigene, spezielle "Signalwirkung" entfaltet. 
Autor De Wolf
 - 12.03.2024 17:55
Zitat von: Cristina Viv am 11.03.2024 08:00La donna è mobile
Übersetzt heißt es
Die Frau ist beweglich wie eine Feder im Wind
Was das mit launenhaft zu tun hat, keine Ahnung  :-\

Die Deutsche Übersetzung ist sehr negativ über uns Frauen !


Herzlichen Dank für Deine Übersetzungshilfe.

Leider ist der italienische Originaltext auch nicht ohne. Und das zugrundeliegende "Bonmot" des französischen Königs Franz I. auch nicht! 

Hier der Link zum einschlägigen Artikel der Wikipedia mit Übersetzungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/La_donna_%C3%A8_mobile  :up:   
Autor Cristina Viv
 - 11.03.2024 08:00
La donna è mobile
Übersetzt heißt es
Die Frau ist beweglich wie eine Feder im Wind
Was das mit launenhaft zu tun hat, keine Ahnung  :-\

Die Deutsche Übersetzung ist sehr negativ über uns Frauen !