Autor Thema: Fakten zur Musikgeschichte  (Gelesen 28300 mal)

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Antw: Fakten zur Musikgeschichte
« Antwort #300 am: 19.11.2017 19:20:32 »
Na? Etwas Musik zum Feierabend...

Bleibt dran. Nach dem Intro geht's virtuos los...  :))

https://www.youtube.com/watch?v=fyY9DdxsgP4  :winke: 
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Antw: Fakten zur Musikgeschichte
« Antwort #301 am: 20.11.2017 12:30:26 »
Was hat uns der Musiklehrer damit geneeeeervt. Damals in der Mittelstufe...  >:D

Und trotzdem geht's nicht ohne - die  Tonleiter. 

Die besteht (qd-relevant) aus acht Tönen.

Wobei der Achte wieder der Grundton ist - nur eine Oktave höher. 

Zur Veranschaulichung die Tonleiter in C-Dur.  :-\

https://www.google.de/search?q=tonleiter+c+dur&rlz=1C1GKLB_enDE666DE676&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjxtdCAgc3XAhWDb1AKHW5RAMEQ_AUICigB&biw=960&bih=474#imgrc=7VER1wC5lgVrOM:
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Antw: Fakten zur Musikgeschichte
« Antwort #302 am: 20.11.2017 12:31:24 »
Was aber hat es mit der QD-relevanten Chromatik auf sich?

Das Wort kommt kommt  vom altgriechischen χρῶμα (chrṓma) ,Farbe‘. Gemeint ist dabei, dass Töne durch Erhöhung oder Erniedrigung "umgefärbt" werden.

Das hört auch der Laie,  wenn  in der Jazz- oder Bluesimprovisation typische "blue notes" für die charakteristische Farbe sorgen.

So hat jeder Ton zwei  chromatischen Varianten, die mit Kreuz oder b gekennzeichet werden.

 Beim d z.B. sind das dis (mit # - um einen halben Ton erhöht)  und des (mit b - um einen halben Ton erniedrigt). 

Sehen wir uns jetzt mal folgende Tonleiter an.

https://www.google.de/search?rlz=1C1GKLB_enDE666DE676&biw=960&bih=474&tbm=isch&q=chromatische+tonleiter+gitarre&sa=X&ved=0ahUKEwjipbmrg83XAhWnZpoKHXVBC34QhyYIIg#imgrc=z1znMvQeQEqdOM:
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Antw: Fakten zur Musikgeschichte
« Antwort #303 am: 20.11.2017 12:32:40 »
Da haben wir eine chromatische Tonleiter mit allen Halbtonschritten nach oben (#) und nach unten (b).   

Wir zählen nach und es sind 12. Bzw 13 mit der Wiederholung des Grundtons. 

Jetzt braucht es nur noch wagemutige Komponisten, die bereit sind, die traditonelle Harmonielehre  zu vergessen und alle Töne als gleichberechtigt anzusehen und zu verwenden.

Fertig ist die "Dodekaphonie".  Also die "Zwölftonmusik".   :reader:

Für viele gleichbedeutend mit Kakophonie.  :o

Aber das ist halt Geschmackssache...  :))
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Antw: Fakten zur Musikgeschichte
« Antwort #304 am: 20.11.2017 12:41:22 »
Vielleicht eine Hörprobe von einem Kenner der Materie?

Bitte gebt ihm eine Chance!    :up:

https://www.youtube.com/watch?v=mIeptek_Ab8
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Antw: Fakten zur Musikgeschichte
« Antwort #305 am: 11.12.2017 18:17:05 »
Etwas viel Theorie?

Dann zur Abwechslung mal eine Frage zur Welt des Balletts.

Da gibt es eine ganze Reihe Werke, die zumindest dem Namen nach bekannt sind.
Schwanensee.
Der Nussknacker.
Dornröschen.
Allesamt der Feder Tschaikowskis entflossen.  ;)

Wobei ein cleverer Fragensteller uns hier tatsächlich auch -  Giselle unterschieben wollte.

Nix da!    >:D

Giselle zwar auch zu den Klassikern des romantischen Balletts. Von bleibender Aktualität durch  Themen wie Liebe und Treue,  Verrat und Vergebung.
Oder durch die quasi magische Macht des Tanzes, die es für große Corps bis heute zum Muss macht.

Aber auch wenn es sich in Russland besonderer Wertschätzung erfreute:

Das Libretto stammt von Théophile Gautier. Die Musik zum Ballett weitgehend von Adolphe Adam (dem wir auch Klassiker wie den Narhallamarsch verdanken) .
Mit a bisserl Hilfe von Friedrich Burgmüller.

An den gefeierten Petersburger Fassungen wirkten auch  Marius Petipa und Léon Minkus mit.

Die etwas komplexe Entstehungs- und Bearbeitungsgeschichte zeigt:
Es ist ein frühes Ballett - zumindest in der Form, wie wir das Genre heute kennen und schätzen. 
Zudem ist es eines der Ersten überhaupt, bei dem die Ballerina ein - Tutu trägt.

Der junge Degas hat sicher seine Freude daran  gehabt...   :up:
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« Antwort #306 am: 11.12.2017 21:43:48 »
Proof....   ;)
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