Autor Thema: Fakten zur Musikgeschichte  (Gelesen 51504 mal)

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Antw: Fakten zur Musikgeschichte
« Antwort #325 am: 19.11.2018 16:42:04 »
Dankeschön für die Unterstützung. Dann mache ich doch gleich weiter. Wer mag das wohl sein?  :-\ 
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« Antwort #326 am: 19.11.2018 16:43:25 »
Und nein - Ulla Meinecke isset nich...  :))
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« Antwort #327 am: 19.11.2018 20:19:59 »
Er verrät es in diesem Interview  :)     https://youtu.be/qZhueQEDlyg


https://youtu.be/KlIevMid5L4
« Letzte Änderung: 19.11.2018 20:25:49 von Sisterinheart »
Team Thusmenius

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« Antwort #328 am: 20.11.2018 16:59:32 »
Martha Argerich und Mischa Maisky. Ein Leben in Harmonie. Traumhaft.

Proof?

https://www.youtube.com/watch?v=HmqCpbdbbI4 

:up:
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« Antwort #329 am: 21.01.2019 19:48:09 »
Von KünstlerInnen komm ich wieder einmal zu einem beliebten musikalischen Genre. 

Dem - Lied.  ;)

Es hat Methode, dass sich auch viele große der Musikgeschichte an dieser (Klein-)kunstform versucht haben.

Konnten sie doch so bürgerlichen Musikfreunden eine Freude machen (und en passant das eigene Portefeulle füllen).

Das gelingt übrigens auch ohne Worte. Wie Felix Mendelssohn-Bartholdy (nebst Schwesterlein Fanny) bewiesen hat.

https://www.youtube.com/watch?v=9V7DYckpj8o

Oder - mit der ihm eigenen perlenden Brillanz -  Franz Liszt.

https://www.youtube.com/watch?v=KpOtuoHL45Y   ;)
« Letzte Änderung: 21.01.2019 19:52:30 von De Wolf »
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« Antwort #330 am: 21.04.2019 20:42:28 »
Damit komme ich - aus aktuellem Anlass  - zu einem Meisterwerk aus der Gattung der Oratorien.  ;)

Sie alle haben gemeinsam, dass ihnen ein Bibeltext zugrunde liegt, der meist wortgetreu von einem Evangelisten erzählt bzw. vorgetragen wird.

Denkbar ist aber auch, dass ein Dichter die Geschehnisse in freier Form wiedergibt.

So ist das bei dem qd-relevanten Osteroratorium von 1725, das den Weg der Freunde Jesu zum leeren Grab zum Thema hat.

Das Textbuch (Libretto) stammt vermutlich von Christian Friedrich Henrici aka Picander, der recht oft mit einem wohlbekannten  Leipziger Thomaskantor zusammengearbeitet hat.

Eine Idee?  :-\
« Letzte Änderung: 21.04.2019 20:48:13 von De Wolf »
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« Antwort #331 am: 23.04.2019 21:31:20 »
Lust auf einen Link? Wir sehen und hören: Der Meister hat bei der Komposition an nichts gespart.

Weder an Pauken noch an Trompeten (oder an Oboen).

Wobei die Leipziger Stadtväter - bei allem Willen zur Repräsentation - genau aufs Geld schauten und die Aufführungsbedingungen somit etwas bescheidener waren als heute.  ;)

Beachtet übrigens  den Chor (mit herrlichen Osterlachen)...
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« Antwort #332 am: 23.04.2019 21:33:52 »
Unter den Instrumenten sind übrigens etliche Originale (oder Nachbauten).

https://www.youtube.com/watch?v=a5ICH1gK5fQ

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« Antwort #333 am: 12.05.2019 20:53:55 »
Nach diesem Werk des Meisters wenden wir mal Komponisten zu, die wir heute als "one hit wonder" bezeichnen würden.

Von deren oft recht umfangreichen Werk nur noch eines in Erinnerung geblieben ist.

Ob verdient - sei dahingestellt.  :-\

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« Antwort #334 am: 12.05.2019 21:02:16 »
Ein bekanntes Beispiel ist der "Einzug der Gladiatoren".

Ein Triumphmarsch des tschechischen Komponisten Julius Ernest Wilhelm Fučík (*1872 in Prag,† 1916 in Berlin).

Er war primär als Militärmusiker tätig und in Kakanien recht populär.

Ich saach mal: Österreichs Ruhm und Ehre. Eine Suite in 4 Sätzen op. 59.

Im kollektiven Gedächtnis geblieben ist aber nur das o.g. Stück, dass in einer upspeed  Version  zum allbekannten Zirkusmarsch avancierte.  :(
« Letzte Änderung: 12.05.2019 21:07:41 von De Wolf »
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« Antwort #335 am: 12.05.2019 21:04:47 »
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« Antwort #336 am: 13.05.2019 12:50:49 »
Ein anderes Beispiel ist der "Tanz der Stunden".
Immer wieder in Wunschkonzerten zu hören.
Populär auch dank der tierisch-guten Ballettfassung aus Walt Disneys "Fantasia".

Der Komponist?  :-\

Amilcare Ponchielli (*1834 in Paderno Fasolaro, †1886 bei Cremona).

Er schrieb es als allegorische Balletteinlage für seine Oper La Gioconda.
Ein großer Erfolg.
Aber irgendwie gelang es ihm nicht, daran anzuknüpfen.
Finanzielle Schwierigkeiten zwangen ihn dazu, seinen Lebenunterhalt als Leiter einer Blaskapelle zu verdienen.
Eine eher unwürdige Aufgabe, die er aber doch mit großem Engagement erfüllte.
Im fortgeschrittenen Alter wurde er 1883 Professor für Komposition am Mailänder Konservatorium.
Bei seinen Kollegen und Schülern genoss er große Sympathie und Wertschätzung.
Aus seiner Schule gingen u.a. Giacomo Puccini und Pietro Mascagni hervor.

Doch eine imponierende Lebensbilanz...  :up:
 
« Letzte Änderung: 13.05.2019 20:37:59 von De Wolf »
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« Antwort #337 am: 13.05.2019 12:51:22 »
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« Antwort #338 am: 29.06.2019 14:13:02 »
Dann kommen wir nochmal zu Beethoven. Der trotz fortschreitender Taubheit weiter komponierte.

Schon 1801 im Alter von 31 Jahren begann der Gehörverlust.

Ab 1812 konnte der seine Gesprächspartner nur noch hören, wenn die lautstark schrien.

Ab 1818 hatte er genug von dem entwürdigenden Procedere.

Er verständigte sich nur noch über handschriftliche  Botschaften.

In den letzten Jahren vor seinem Tod war er wohl völlig ertaubt.

Seine Neunte dirigierte er buchstäblich "aus dem Kopf" - mit einem Assistenten, damit die Musiker nicht  aus dem Takt kamen.

Aber wie komponierte er?
Zunächst, indem er sich auf den mittleren Frequenzbereich beschränkte, wo er noch etwas hörte.
Später - in dem er sich die Werke vorstellte.
Zudem nutzte er Hilfsmittel.
Neben immer größeren Hörrohren einen schlichten Holzstock.
Den presste er mit dem einem Ende an seinen Flügel.
Das andere - klemmte er zwischen seine Zähne. Er hörte so gewissermaßen "durch Mark und Bein".

Auch sein kurzes, charmantes, altbekanntes Klavierstück a-Moll WoO (Werk ohne Opuszahl) 59 aus dem Jahre 1810.

Eine Bagatelle (!). Bekannt unter dem Namen "Für Elise".

Fängt so leicht an. Aber dann...  ;)
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« Antwort #339 am: 29.06.2019 14:15:50 »
Einer Theorie zufolge wurde es übrigens für eine Angebetete namens Therese Malfatti geschrieben, die der Meister sogar zu ehelichen gedachte.

Die Pläne zerschlugen sich.   :(

Dass aus Therese Elise wurde, der Hit zahlloser Piano-Sampler, lag demnach daran, dass die Widmung auf dem Autograph schwer zu lesen war.

Aber das nur nebenbei...  ;)
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« Antwort #340 am: 29.06.2019 14:16:39 »
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