Autor Thema: DC und Marvel  (Gelesen 5340 mal)

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DC und Marvel
« am: 17.06.2016 18:40:29 »
Durch die Kinofilme von Marvel und DC sind verschiedene Comichelden auch Menschen ein Begriff, die mit den Heften wenig bis nichts anfangen können.

Trotzdem machen wir uns mal dran, die beiden ganz großen Verlage unter die Lupe zu nehmen. Zunächst DC mit den Helden meiner Jugend: Batman und Superman.

Gegründet wurde DC in den 1930 Jahren. DC  steht dabei für das sehr erfolgreiche Genre der Detektivcomics, zu denen recht bald solche mit Superheldenaction kamen.
Der erste und lange Zeit umsatzstärkste seiner Art war Supermann der Mann aus Stahl.

Geboren wurde er als Kal-el auf dem fernen Planeten Krypton und von seinem Vater Jor-el kurz vor der Zerstörung des Planeten in einem Raumschiff evakuiert, das auf der Erde landete.
Als Farmerssohn Clark Kent begann er eine "Karriere" als Reporter des Daily Planet, der seinen Sitz in Metropolis hatte.
Seine Hauptbeschäftigung als Superheld verdankt er seiner außerirdischen Herkunft, die ihn unter normalen, irdischen Bedingungen zu übermenschlichen Leistungen befähigt.
Komisch, dass eine simple Brille genügt, um diese zweiter Identität des reichlich drögen Reporters zu verschleiern...

Auch sein Love Interest Lois Lane blickte lange Zeit nicht durch...

Das Leben als unbesiegbarer Superman ist eigentlich recht langweilig. Also müssen Situationen geschaffen werden, die in den Comics  immer wieder für die nötige Spannung sorgen.

Denken wir an gefährliche Substanzen. Wie der Stoff Kryptonit, der "Supies" Fähigkeiten auf menschliches Normalmaß reduziert.
Oder Feinde aus der alten Heimat wie der rebellische General Zod, der lange Zeit in einer Dunkelzone gefangen war und entsprechend übel gelaunt ist.
Auch ein gewisser Lex Luthor macht unserem Helden mitunter das Leben schwer.
"Nur" ein Erdling gewiss - aber ein Superhirn, was er oft und gerne nutzt, um seinem Intimfeind zuzusetzen.
Für Action sorgen natürlich auch besonders fiese Aliens wie der potentiell unsterbliche Doomsday, der 1992/93 das Unglaubliche schafft und Superman tötete.

Aber keine Bange. Einige Zeit später war er wieder da.

Den treuen Fans zuliebe - und den Gesetzen des Comicmarktes folgend, die lukrative Konzepte nicht einfach aufgibt...

Fortsetzung folgt.   :paper:
« Letzte Änderung: 17.06.2016 18:56:02 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #1 am: 18.06.2016 19:44:32 »
Ach ja: Wie gut, dass immer wenn es darauf ankommt, eine Telefonzelle in Reichweite ist. Wie sonst könnte Clark die Verwandlung in Supie vollziehen?

Was, wenn es eines nicht allzu fernen Tages nur noch Handys gibt? Geht er dann in einen Service Point?  :-\
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« Antwort #2 am: 18.06.2016 19:55:24 »
Und noch eine gute Frage. Natürlich gab es neben den Kinofilmen auch mehrere TV-Serien.

Die erste lief schon 1952–1958: Superman – Retter in der Not (Adventures of Superman) und zeigte noch den typischen Helden in Strumpfhosen..

1988–1992 lief Superboy - bzw. The Adventures of Superboy.

1993–1997 folgte die Serie: Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark (Lois & Clark: The New Adventures of Superman). Interessant ist hier eine Vierer-Konstellation, denn die gute Lois steht nicht nur zwischen Clark und Superman sondern hat zeitweise auch Gefühle für Lex Luthor.  Kurz es menschelt gewaltig... 

Und 2001–2011: Smallville, die die Jugendjahre unseres Helden in besagtem kleinen Örtchen behandelt. 

Großes Kino - ähh TV...

 :popcorn:
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« Antwort #3 am: 23.06.2016 23:22:33 »
Zur Abwechslung und Entspannung nach einen extrem heißen Tag einmal ein Rätsel:

Er ist außerirdischer Herkunft, trägt ein weißes Fell und verfügt wie sein Herrchen über außerordentliche physische und intellektuelle Fähigkeiten.

Ganz klar. Es ist: Krypto. Der Superhund des Comichelden Superman (a.k.a. Kal El,  Jor Els Sohn).  Und seinerseits Held zahlreicher Comics.

 :paper:
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« Antwort #4 am: 30.06.2016 10:49:13 »
Perfektes Timing:

Zur Familiengeschichte Supermans kam eben tatsächlich noch eine Frage herein: Seine Adoptiveltern sind - Martha and Jonathan Kent.

 :coffee:
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« Antwort #5 am: 10.07.2016 11:34:24 »
Der zweite bekannte DC Held ist der dunkle Rächer im Fledermauskostüm: Batman.
Geschaffen wurde er von Bob Kane.
Weiter entwickelt von Bill Finger, der auch die Idee von Batmans Alter Ego einbrachte:
Bruce Wayne, ein Milliardär und Lebemann.

Wichtig zum Verständnis der Figur ist ein Kindheitstrauma.
Die Ermordung der Eltern - Thomas und Martha Wayne - durch einen Kleinkriminellen namens Joe Chill.

Wie gut, das der Butler Alfred Pennyworth sich um den Jungen kümmerte und stets ein treuer Begleiter blieb.

Nicht minder wichtig ist auch Batmans "Juniorpartner" Robin (deutsch „Rotkehlchen“). Erfunden, um jugendlichen  Lesern eine Identifikationsfigur zu bieten und den einsamen Helden menschlicher zu machen.

That's what friends are for.  :up:

 :coffee:


« Letzte Änderung: 10.07.2016 11:36:26 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #6 am: 10.07.2016 11:57:56 »
Anders übrigens als viele "Kollegen" besitzt Batman keine außergewöhnlichen Kräfte.

Sein Erfolgsgeheimnis ist ist seine Intelligenz, hartes körperliches Training, umfassende Kenntnisse in Sachen Kriminalistik, Mathematik und Naturwissenschaften. Und natürlich die technischen Möglichkeiten, die sein Konzern (Wayne Industries) ihm bietet...

Auch nicht schlecht...  ;) 
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« Antwort #7 am: 11.07.2016 10:10:57 »
Interessant ist, dass es im Laufe der Zeit verschiedene "Robins" gab, die mit ihren jugendlichen Lesern "alterten".

Nummer 1 war Richard John „Dick“ Grayson. Wie sein Mentor wurde er Waise, als seine Eltern ermordet wurden. Später startete er eine eigene Karriere als Nightwing.

Nummer 5 war Damian Wayne, der Sohn von Bruce Wayne und Talia al Ghul, der Tochter von  Ras al Ghul, einem wichtigen Gegenspieler unseres Helden.

Ras al Ghul ist übrigens arabisch und heißt "Haupt des Dämonen"... 

 :coffee:
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« Antwort #8 am: 21.07.2016 15:47:55 »
Im Ernst: was wäre ein Comicheld ohne starke GegnerInnen?

Etwa Selina Kyle a.k.a. Catwoman, die von Bill Finger und Bob Kane geschaffene attraktive, schwarz gekleidete Meisterdiebin, die ihren ersten Auftritt schon im allerersten Batman-Heft von 1940 hatte.

Im Laufe der Zeit ändert sich ihre Beziehung.  Aus echter Gegnerschaft wird eine Art sportlicher Dauerclinch. Und dann sogar eine Liebesbeziehung...  :paper:
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« Antwort #9 am: 21.07.2016 16:08:25 »
Gegenläufig ist die Karriere des zeitgleich erschienenen Jokers, der zunächst ein eher durchschnittliche Killer mit bizarrem Äußeren ist.  Mit der Zeit allerdings zu DEM Erzfeind der Comicfigur Batman wurde.

Geschaffen wurde sie von dem Assistenzzeichner Jerry Robinson und dann von Bob Kane und Bill Finger überarbeitet. Die sich bei Ihrer "Schöpfung" von dem großartigen Schauspieler Conrad Veidt und seinem Film "The Man Who Laughs" (1928) inspirieren ließen.

Aber das nur nebenbei.  ;)

Klar ist, dass so ein Schurke auch auf der Leinwand eine gute Figur abgibt. Unvergesslich ist der Auftritt von Jack Nicholson in Tim Burtons Batman-Film von 1989 (als Gegenüber von Michael Keaton).

Und natürlich Heath Ledgers oskarreife Darstellung in Christopher Nolans "The Dark Knight" von 2008 (als Gegenüber von Christian Bale).
Der Tod Heath Ledgers kurz darauf hat einiges Aufsehen erregt...  :(
« Letzte Änderung: 21.07.2016 18:11:35 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #10 am: 21.07.2016 18:22:56 »
Ein weiterer Bösewicht der Extraklasse ist Bane (was im englischen für Fluch, Ruin, Verderben steht). Comicgeschichte schrieb er durch einen Zweikampf mit  Batman, bei der er diesem das Rückgrat brach.  :o

Ein krasser Tabubruch - denn dass das Böse triumphierte, das war in mehr als fünfzig Jahren Batman-Publikationsgeschichte nicht passiert.

Seinen verdienten Filmauftritt hatte Bane in "The Dark Knight Rises" (2012), wo er von Tom Hardy verkörpert wurde.

Über die Knallcharge  in "Batman & Robin"  (1997) lasst uns den Mantel des Schweigens hüllen...  :(
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« Antwort #11 am: 23.07.2016 17:56:30 »
Gut, dass die Helden auch ihre Sternstunden haben. So haben im Zweiten Weltkrieg viele US Soldaten Supie im Tornister. Und Captain America - der Mann mit dem weissen Stern im Schild - bekommt sogar die Ehre, Hitler höchstpersönlich zu vermöbeln.  :baseball:

Nach dem Krieg ändert sich vieles. Moralprediger machen Stimmung gegen die "Schundheftchen".  :reader:
Nicht nur Cap wird auf Eis gelegt.  :o
Bei DC bleiben nur drei große Serien erhalten.
Superman, Batman und Princess Diana von Themiscyra a.k.a. Wonder Woman. Das ist die Dame mit dem Lasso, das verhindert dass jemand lügen kann.

Magere Zeiten für Comic Fans. Aber in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre wendet sich das Blatt. 
Es beginnt ein neues,  „Silbernes Zeitalter der Comichelden“.
DC startet neue Serien.
Der Flash und Green Lantern sind erfolgreich. Also geht man noch einen Schritt weiter und bildet ein Team, die Justice League of America (zu deutsch Gerechtigkeitsliga).  :up:

Einige wie Spiderman aber stehen abseits. Warum wohl?  :-\


 

« Letzte Änderung: 23.07.2016 18:11:34 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #12 am: 13.09.2016 14:28:48 »
Natürlich weil Peter "Spidey" Parker bei einem anderen großen US-amerikanischen Comicverlag zuhause ist:
Marvel Comics (eigentlich Marvel Enterprises).

Groß geworden dank genialer Künstler wie  Stan Lee, Jack Kirby und Steve Ditko, die ein ganzes Universum voller komplexer Comic-Charaktere schufen.

Weltbekannte Serien sind Captain America (Captain Steve Rogers).
Der Halbvampir und Daywalker Blade,
Der Verbrecherjäger Daredevil, im bürgerlichen Leben der Anwalt Matt Murdock (mit seinem Partner Foggy Nelson - genau).

U.v.m.

Fortsetzung folgt... klar!  :winke: 
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« Antwort #13 am: 13.09.2016 14:30:31 »
Weitere Marvel-Superhelden gefällig?

Aber bitte;

Da wären die Fantastischen Vier (The Fantastic Four).
Der Ghost Rider Johnny Blaze (ursprünglich ein Motorradstuntfahrer).
Der Hulk Bruce Banner - Opfer eines Forschungsunfalls.
Der Iron Man, das Alter Ego des Multimilliardärs Anthony Edward „Tony“ Stark,
Der rigorose Verbrecherjäger Punisher.
Der veritable Gott Thor (im zivilen Erden lange als Arzt Dr. Don Blake unterwegs).
Und natürlich die X-Men um den gehbehinderten Prof Xavier und seinen Gegenspieler Magneto.

Letzteres war mit Abstand die erfolgreichste Comic-Serie der 1990er Jahre. :paper:
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« Antwort #14 am: 13.09.2016 14:32:31 »
Auch und gerade durch die ersten in einer anhaltende Serie von Kinoproduktionen,  die weit über die Comic-Branche Beachtung fanden. :popcorn:

Und den Konkurrenten DC veranlassten, auch seine Helden auf die Leinwand zu bringen...  :popcorn: :popcorn:

Da ist es gut, finanzkräftige Partner zu haben. Weshalb Marvel seit 2009 Teil des Disney-Konzerns ist...  :hug:
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« Antwort #15 am: 19.10.2016 17:17:29 »
Ach ja die X-men. Und women. Vertreterinnen eines neuen Menschengeschlechtes, des homo sapiens superior.

Alle mit spezifischen Begabungen versehen.

Der Professor - DER Telepath.

Er ist der Grund, weshalb sein Gegenspieler Magneto - ein Meister der Metallbearbeitung - stets einen Helm trägt. Klar - er will und muss seine Gedanken abschirmen...  :think:

Da ist Mystique, eine - Gestaltwandlerin.

Der deutsche Teleporter Kurt "the nightcrawler" Wagner...  :-\




« Letzte Änderung: 19.10.2016 19:26:22 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #16 am: 04.01.2017 21:12:42 »
Ebenfalls zu Filmehren kam eine weitere Marvel Figur.

Der Außerirdische Silver Surfer (a.k.a. Norin Radd), den Stan Lee und Jack Kirby  gemeinsam geschaffen haben.

Ihr (Anti)held steht - gezwungenermaßen - im Dienste des Bösewichtes Galactus, für den er neue Welten finden muss, die sein Herr dann verschlingt. 

Dieser Auftrag führt ihn letztlich zur Erde - und die Comic Serie zu einem Ende, da  eine Fortsetzung den Autoren zu heiß war.

Das Thema wird dann wieder aufgenommen im zweiten "Fantastic Four" Film...

 :popcorn: 

« Letzte Änderung: 04.01.2017 22:32:03 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #17 am: 04.01.2017 21:42:29 »
Fanta- was?  :-\

Nein,  ich meine jetzt nicht  Fanta 4, die famose Hip-Hop-Gruppe aus Stuttgart.  :))

Sondern das Marvel-Team aus den vier Superhelden: Mr. Fantastic, der Unsichtbaren (Invisible Girl/Woman), der menschlichen Fackel (Human Torch) und dem Ding (The Thing).

Die - beinahe logisch -  von Stan Lee und  Jack Kirby geschaffen wurden und ihre Karriere im November 1961 starteten.

Relativ neu an dem Konzept war eines: Die Akteure sollten keine aseptischen Superhelden a la Supie sein, sondern einermaßen normale Leute mit allbekannten privaten Problemen.  :-[

Als solche haben sie auch keine Geheimidentitäten.

Was sie verbindet ist eines: Als erste Menschen im All (!) bekamen sie kosmische Strahlung ab, durch die sie Superkräfte erhielten.

Das sorgt für eine Menge Action und Stress.

Etwa mit dem genialen Wissenschaftler Dr. Doom (Unheil, Verderben), einst Studienkollege von Reed Richards, aber später der Erzfeind der Vier.  Klar, bei dem Namen... :motz:

Auf der Leinwand zu sehen - im ersten großen Kinofilm von 2005...  :popcorn:





« Letzte Änderung: 04.01.2017 22:07:17 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #18 am: 04.01.2017 22:03:57 »
Und da wir bei Namen sind;

Mister Fantastic heißt mit bürgerlichem Namen Reed Richards und hat einen immens dehnbaren, flexiblen Körper.

Susan Richards geb. Storm ist die Unsichtbare, Reeds Ehefrau und Schwester von

Jonathan „Johnny“ Storm, der menschlichen Fackel. Die auch Feuerbälle schleudern oder mit einem Finger Schweißarbeiten durchführen kann.

Möchte ich auch gerne können...  >:D

Komplettiert wird das Quartett durch

Benjamin Jacob "Ben" Grimm a.k.a. Das Ding.  Er hat einen monströsen,  versteinerten, praktisch unverwundbaren Körper, übermenschliche Stärke - ist  aber aus nachvollziehbaren Gründen auch ziemlich einsam...   :'(

Merke: Comichelden sind auch nur Menschen. Zumindest diese hier...  :)

 
 
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« Antwort #19 am: 15.01.2017 15:22:10 »
Zum Thema Superheldenteams: Da verschiedene Figuren ihre eigene Fangemeinde haben, ist es nur nahe liegend, Stories zu erzählen, die möglichst viele Leser ansprechen (die sogenannten Crossovers -  genau).

So entwickelt der DC Autor Gardener Fox in den 1960 Jahren die Gerechtigkeitsliga, deren Stammpersonal aus Superman, Batman,  Aquaman, Flash, Green Lantern, Martian Manhunter und Wonder Woman besteht.

Später stoßen dann auch  The Atom, Captain Atom, The Black Canary, Cyborg, The Elongated Man, Firestorm, The Green Arrow,  Hawkman, Hawkgirl,  Nightwing, Shazam und Vixen dazu.

Was eine ganze Menge Action garantiert.  :paper:
« Letzte Änderung: 15.01.2017 16:03:29 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #20 am: 15.01.2017 15:32:33 »
Logischerweise gibt es auch eine Gruppe Gegenspieler: Die den phantasievollen Namen Gesellschaft für das Unrecht (Injustice League) trägt.

Anführer der Gruppe ist neben dem Außerirdischen Agamemno - Lex Luthor, Supies alter Erzfeind. 
Ersterer will so zum Herrscher des Universums werden. Letzterer - immerhin - zum Herrscher der Welt.

Bis es soweit ist, ist Lex Chef seines eigenen weltumspannenden Firmenimperiums aus Forschungseinrichtungen, Fersehsendern und  Radiostationen (Lex Inc. - genau...). 

Hey, Lex: Wenn du echt ein Genie wärst - ich würde es dabei belassen!   :-\
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« Antwort #21 am: 15.01.2017 15:50:59 »
Auch Marvel zieht mit. 

Das mittlerweile wohlbekannte Team von Stan Lee und Jack Kirby macht sich dran und es entsteht 1963 die Gruppe der Avengers (dt. Rächer).

Gründungsmitglieder waren Ant-Man, Iron Man, Thor, Wasp und der Hulk, der zunächst aber nur ein Gastspiel gab.
Im vierten Heft kam Captain America dazu.

Und mit der Zeit so ziemlich alles, was im Marvel Universum Rang und Namen hatte. Zumindest als Reservemitglied...  :))

Also auch Spiderman Peter Benjamin Parker, der Held im schicken rot-blau, der den einen oder anderen Gegner einwickelt.  ;)


« Letzte Änderung: 15.01.2017 17:32:59 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #22 am: 15.01.2017 15:54:02 »
Klar, dass ich auch das Kino der edlen Sache annahm und den Helden und dann dem ganzen Team eine ganze Serie von Blockbustern spendierte.

Am Erfolgreichesten die X-men und die Avengers (Captain America, Black Widow, Hwakeye, Hulk, Iron Man und Thor).

 :popcorn:

« Letzte Änderung: 01.08.2017 15:47:24 von De Wolf »
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« Antwort #23 am: 15.01.2017 16:02:57 »
Schön wenn Superhelden im Team agieren.

Aber es kann auch  ganz spannend sein,  sie gegeneinander antreten zu lassen.

So geschehen in dem "Civil War" Crossover, das 2006–2007 von Mark Millar und Steve McNiven geschaffen wurde.

Ausgangspunkt der Stories ist - typisch  - ein Gesetz der US- Regierung zur Registrierung und besseren Kontrolle der Helden.
Was einige akzeptieren - andere eben nicht.  >:D

Was viele Comicseiten und - Kinosääle füllt...   :))
« Letzte Änderung: 15.01.2017 17:32:34 von Wolf Caffiz »
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« Antwort #24 am: 16.01.2017 17:11:04 »
Und nochmal zurück zum DC-Universum. Und zwar in die dunkelsten Viertel von  Gotham City, wo sich auch Batman nur selten blicken läßt.

Da ist die Heimat  von Tommy Monaghan, seines Zeichens ein irischstämmiger Profikiller, ein Hitman.  So heißt denn auch seine sehr spezielle  Comicreihe, die von April 1996 bis April 2001 erschien.

Charakteristisch sind eine ganze Reihe von Nebenfiguren, gegen die der Dunkle Rächer wie Albert Schweizer wirkt.

Etwa der vielgefragte Dogwelder (der Hundeschweißer), der an den Körpern seiner  Gegner (meist tote)  Hunde befestigt.

Klingt nach einem echten S...job...  :'(
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